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Sonntag, 17. April 2016

Zur "Anschlussfähigkeit" bei "Querfronten"



Im Folgenden soll eine Anregung gegeben werden zu der Querfront-Debatte, die sich an den Montagsmahnwachen und dem durch Henryk Broder zu Fall gebrachten Moderator Ken Jebsen, der jetzt bei Youtube den Kanal KenFM betreibt, entzündet hat, die in den Medien und auch von Teilen der Linken, wie sich an dem Sammelband Vorsicht Volk! zeigt, auf fragwürdige Weise mit dem rechten Wutbürgertum , mit Pegida, mit Akif Pirincci, mit Jürgen Elsässer und seinem Magazin Compact in einen Zusammenhang gebracht werden, obwohl Ken Jebsen und sein Co-Autor Pedram Shahyar gegenüber dem zuvor genannten Lager völlig entgegengesetzte Positionen bezogen auf Zuwanderung und Flüchtlingsdebatte vertreten und Ken Jebsen seine kurze Zusammenarbeit mit Jürgen Elsässer, bei der es um den Themenkomplex Russland_Ukraine ging, längst beendet hat.

Montag, 15. April 2013

Neuer menschenverachtender Irrsinn


Gerade hat der deutschtürkische Autor Akif Pirincci auf Broders Hetzplattform Achse des Guten mit einem besonders irren Beitrag eine Debatte ausgelöst und danach seine Kritiker mit wüsten Beschimpfungen bedacht. Die Kritik an ihm benennt aber kaum den Gedanken, der den Text eigentlich menschenverachtend macht, so dass er und seine Gesinnungsgenossen sich wieder als Opfer linker Meinungsdiktatur o.ä. aufspielen.
Pirincci reduziert Menschen auf biologische Funktionen und zu Teilen von Kollektiven. Man sollte nicht denken, dass Kritik am Islam und an Muslimen schon dadurch legitim sei, dass sie von ehemaligen Muslimen geäußert wird. Seriöse Kritik am Islam kann es nur aus einer humanistischen und aufklärerischen Haltung geben. Bei Pirnincci ist das Gegenteil der Fall. Er verkündet ein sozialdarwinistisches Menschenbild, das den Menschen auf vorbewusste Instinkte zur Bildung von Gruppen und deren Kampf gegeneinander reduziert und die Idee der Einigung der Menschheit diffamiert.
Hier geht es auf keinen Fall darum, die Rolle des Islam für Kriminalität und Terrorismus zu relativieren. Im Gegenteil: